CVJM Posaunenchor Wiblingwerde
Historie

1922 - Gründung des Evangelischen Jünglingsvereins Wiblingwerde, heute CVJM Wiblingwerde e.V.

"Lobet den Herrn mit Posaunen" - diesem Aufruf des Psalmisten folgten kurz nach Gründung des Jünglingsvereins mehrere junge Männer und lernten das Blechblasen. Nach schwierigen Anfängen fand am Totensonntag 1923 der erste öffentliche Auftritt am Ehrendenkmal Wiblingwerde statt.

Posaunenchor Wiblingwerde in den 20er Jahren:


In den ersten Jahren war der Posaunenchor ein selbstständiger Verein und wurde erst 1930 eine Abteilung des CVJM. 1928 übernahm der damals erst 16 Jahre alte Hugo Hülle den Chor und leitete ihn fast 28 Jahre lang, leider unterbrochen durch den zweiten Weltkrieg. Der Krieg brachte auch die Posaunenklänge in unserer Gemeinde zum verstummen.

Unmittelbar nach Kriegsende jedoch begannen einige 12 - 14jährige Jungen mit Willi Renfordt wieder mit dem Blechblasen. Als nach und nach auch wieder überlebende ältere Bläser aus der Gefangenschaft zurückkehrten, gab es einen Auschwung im Posaunenchor.

Viele nahmen an Lehrgängen teil und so wurde bald mancher Dienst ausgeübt. Es wurde in Krankenhäusern, bei Morgenfeiern der Turnfeste, in Zeltlagern, bei Ausflügen und natürlich im Gottesdienst musiziert.

Seit 1948 wurde auch bei Westbundveranstaltungen im großen Chor gespielt.

Zusätzlich zu der Musik wurde es uns auch immer wichtiger die Texte mit auszurufen, um die frohe Botschaft Jesu Christi zu verkündigen.

1956 wurde Hermann Hülle (zweites Bild von unten - rechts) Leiter des Posaunenchores. 

Chor in den 70er Jahren in der Wiblingwerder Kirche:

 

Seit dieser Zeit wurde bei unzähligen Einsätzen Gott gelobt und den Menschen eine Freude bereitet.

Posaunenchor Wiblingwerde bei einem Bläserlehrgang des CVJM in Kaub am Rhein in den 80er Jahren:

Heute leitet Rainer Nowak (im Bild unten links) den Posaunenchor und zusätzlich zu den klassischen Sätzen und Chorälen wurde das Repertoire um moderne Arrangements wie Pop, Swing und Lobpreismusik erweitert. Doch die Aufgabe hat sich nicht geändert und sowohl den Chormitgliedern als auch den Zuhörern bringt die Arbeit viel Freude.